Bluthochdruck nach Organspende

 

Bluthochdruck nach OrganspendeAuch nach einer erfolgreichen Organspende kommt es zu häufigen Nebenwirkungen, Bluthochdruck nach Organspende ist nur eine von ihnen. Die Organspende ist für den Empfänger wie auch für den Spender ein besonderes Moment im Leben, die Spende verändert bei beiden ihr Leben um 180 Grad. Die Betroffenen müssen mit lebenslanger medizinscher Behandlung rechnen. Hierzu gehört auch, den Bluthochdruck nach einer Organspende behandeln zu lassen. Trotz aller Unannehmlichkeiten: Organspende rettet Leben. Wird das Organ vom Körper des Empfängers angenommen, kann es wie ein eigenes funktionieren und bisherige Einschränkungen verschwinden mit der Zeit fast vollkommen.

 

Was tun bei Bluthochdruck nach einer Organspende

 

Die Organspende schenkt dem Empfänger oft ein neues Leben, er muss jedoch ab sofort mit einigen Einschränkungen leben und zurechtkommen. Fast immer kommt es dazu, dass der Körper das neu erhaltene Organ als Fremdkörper abstoßen will. Dies kann dazu führen, dass das lebensrettende Transpalntat nicht oder nur eingeschränkt funktioniert.1 Deswegen sind die Organempfänger auf die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente, die sogenannten Immunsuppressiva, angewiesen. Für die richtige Dosierung und die Aufklärung bei auftretenden Nebenwirkungen ist der behandelnde Arzt zuständig, deswegen sollte solche Therapie ausschließlich vom einem Facharzt begleitet werden. Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Immunsuppressiva gehört unter anderem Bluthochdruck, der besonders nach einer Organspende behandeln werden muss.

 

Was bleibt beachten bei Bluthochdruck nach Organspende

 

Patienten, die als Organempfänger infrage kommen könnten und dazu Hypertoniker sind, sollten vorher vom Arzt über mögliche Probleme aufgeklärt werden. Um gefährliche Interaktionen zwischen den Medikamenten zu vermeiden, sollte vor jeder Transplantation die Frage geklärt werden, wie man bei Bluthochdruck nach einer Organspende umgehen soll. Dem Patienten muss erläutert werden, dass er sein Leben lang bestimmte Medikamente einnehmen wird, um die Gefahr des Abstoßens des neuen Organs zu minimieren. Eine Alternative besteht nicht – die Einnahme von Immunsuppressiva nach einer Transplantation ist unumgänglich.2 Die häufigste Nebenwirkung nach einer Organtransplantation und Immunsuppressiva-Einnahme ist Bluthochdruck, welcher unbehandelt zu Schädigung der Nieren führen kann. Deswegen ist eine ständige Kontrolle durch einen Spezialisten erforderlich, um die Risiken der Organspende bei Bluthochdruck zu kennen und entsprechend zu behandeln. Meistens werden blutdrucksenkende Medikamente verabreicht, die keine Wirkung auf die Immunsuppressiva haben dürfen. Darüber hinaus sollte jeder Patient seinen Blutdruck regelmäßig selbst messen und seine Ergebnisse bei jedem Besuch dem Arzt vorlegen.             

 

Organspende bei Bluthochdruck: Die Verhaltensregeln danach

 

Transplantierte Menschen sind daran angewiesen, sich regelmäßig bei ihrem behandelnden Arzt zu melden. Dadurch können die Ärzte etwaige Hinweise auf eine Abstoßungsreaktion früh erkennen und entsprechend behandeln. Bei diesen der Organspende folgenden Treffen wird auch die richtige Dosis der Immunsuppressiva eingestellt und mögliche Nebenwirkungen, wie Bluthochdruck, entsprechend behandelt. In der ersten Zeit nach der Transplantation kommen die Arztbesuche ziemlich oft vor. Wenn die Untersuchungsergebnisse zufriedenstellend sind, werden die Abstände werden immer länger.

 

 

Achtung IconHinweis:
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte suchen Sie als Betroffener einen spezialisierten Arzt auf, der Sie zu diesem Thema fachmännisch berät!

 

 

 

1 Interview mit Dr. Wolfgang Arns, Leiter des Transplantationszentrum Köln-Merheim, Nierenspezialist und Facharzt für Innere Medizin, http://www.organspende-info.de/information/spende-und-transplantation/erfahrungen/interview

2 Herr Josef Theiss, Lebenstransplantierte Deutschland e.V., http://www.lebertransplantation.eu/bluthochdruck-und-andere-nebenwirkungen-durch-immunsuppression.html