Wie wirkt sich Stress auf Bluthochdruck aus?

 

Stress BluthochdruckNeben verschiedenen anderen Faktoren wie ungesunde Ernährung, Rauchen oder Bewegungsmangel gilt inzwischen auch Stress als eine entscheidende Ursache für Bluthochdruck. Insbesondere gilt chronischer, also ständiger Stress als besonders bluthochdruck-fördernd. Chronischer Stress kann besonders dann zu Bluthochdruck führen, wenn er als belastend empfunden wird. Diese Tatsache ist wichtig, weil Stress auch positiv wirken kann und nicht in jedem Fall eine gesundheitliche Gefahr darstellt. Chronischer negativer Stress führt nachgewiesener Maßen zu deutlich erhöhten systolischen Blutdruck-Werten. Auch die diastolischen Werte werden, wenn auch weniger stark, erhöht. Die Gefahr an Bluthochdruck zu erkranken ist bei Personen, die unter Stress leiden, bis zu dreimal so hoch wie bei Personen, die dies nicht tun. Auch das Risiko für Herzerkrankungen steigt deutlich an.1


Welche Auswirkung hat Stress bei Bluthochdruck?

 

Stress ist eine völlig natürliche Reaktion des Körpers auf körperliche, emotionale oder auch äußere Zustände. Das könnten Krisen- oder Angstsituationen aber auch Sorgen und Angst oder psychische Probleme sein. Auch Leistungsdruck ist ein häufiger Stressfaktor. Reaktionen des Körpers auf solche Situationen sind Muskelanspannungen, Pulssteigerung und ein Anstieg des Blutdrucks.2 Bei Personen mit Bluthochdruck ist die Auswirkung von Stress tendenziell mit besonderen Risiken verbunden. Durch den kurzfristigen weiteren Anstieg des Blutdrucks, der durch den Bluthochdruck sowieso schon hoch ist, kann es unter Umständen zu einer sogenannten Blutdruckkrise kommen.3


Was sind die Symptome von Stress bei Bluthochdruck?

 

Da Stress von Person zu Person unterschiedlich empfunden wird, können die tatsächlichen Belastungen sehr unterschiedlich sein. Dabei kann es zu  einer Reihe von verschiedenen Symptomen kommen. Typische Symptome von Stress sind bei Bluthochdruck gleichermaßen wie bei normalem Blutdruck zum Beispiel Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gereiztheit oder auch Angst und Panikattacken. Weitere Symptome können Nervosität oder auch depressive Verstimmungen sein. Spätestens, wenn derartige Symptome auftreten kann es zu einer ernsthaften gesundheitlichen Gefährdung kommen, die sich in Bluthochdruck äußern kann.4


Was man gegen Stress bei Bluthochdruck tun kann

 

Um Stress bei Bluthochdruck zu vermeiden sollte ihm möglichst frühzeitig durch geeignete Maßnahmen begegnet werden. Gute Möglichkeiten sind zum Beispiel Anpassungen der Tagesstruktur. Dabei sollten ganz bewusst auch Ruhe- und Entspannungsphasen eingeplant werden. Während der Arbeit ist es sinnvoll immer wieder kurze Pausen einzulegen. Situationen, von denen der Betroffene weiß, dass sie ihn in besonderem Maße aufregen und belasten können. Dazu zählt zum Beispiel auch das Autofahren zu Stoßzeiten. Weitere effektive Methoden können auch verschiedene Entspannungstechniken sein. Zu diesen Techniken zählen Yoga oder autogenes Training. Aber auch jeder andere Sport kann gezielt zur Entspannung und zum Abbau von Stress bei Bluthochdruck genutzt werden.5

 

 

Stress abbauen Bluthochdruck

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Achtung IconHinweis:
Dieser Text stellt keine ärztliche Diagnose oder Beratung dar. Personen mit  erhöhtem Blutdruck sollten sich in jedem Fall von einem Arzt untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen.

 

 

 

1 Deutsche Hochdruckliga e. V.: http://www.hochdruckliga.de/was-beguenstigt-den-bluthochdruck.html , abgerufen am 28.02.2013.

2 Schweizerische Herzstiftung: http://www.swissheart.ch/index.php?id=177 , abgerufen m 28.02.2013.

3 Deutsche Herzstiftung: http://www.herzstiftung.de/Blutdruck-Anstieg-Notarzt-rufen.html , abgerufen am 28.02.2013.

4 Schweizerische Herzstiftung: http://www.swissheart.ch/index.php?id=177 , abgerufen am 28.02.2013.

5 Schweizerische Herzstiftung: http://www.swissheart.ch/index.php?id=177 , abgerufen am 28.02.2013.