Depression wegen niedrigem Blutdruck

 

Depression niedriger BlutdruckEine Depression kann durch zu niedrigen Blutdruck begünstigt werden. Der niedrige Blutdruck sorgt dafür, dass das Gehirn schlechter durchblutet wird als bei Menschen mit normalem Blutdruck. Das führt wiederum zu einer Leistungsschwäche. Forschungen haben ergeben, dass depressive Menschen häufiger an niedrigem Blutdruck leiden. Vor allem Frauen sind davon betroffen, sogar sechs Mal häufiger als Männer. Wenn man unter Anspannung steht, Probleme unterdrückt, über- oder unterfordert ist oder andere psychische Probleme hat, kann sich das direkt auf den Blutdruck auswirken. Andersherum sind Patienten mit Bluthochdruck eher dafür bekannt, sich häufig aufzuregen, oft wütend und eher aufbrausend zu sein.

 
Auswirkungen und Ursachen von Depression

 

Fast jeder weiß mit dem Wort Depression etwas anzufangen. Betroffene fühlen sich dumpf, antriebslos, erschöpft und müde, alles kommt ihnen düster und ausweglos vor. All das sind auch Anzeichen für niedrigen Blutdruck.1 Andersherum kann auch die schwache Durchblutung des Gehirns zu Depressionen führen, die Hormonproduktion kann gestört sein und zur Folge haben, dass zum Beispiel Glückshormone weniger ausgeschüttet werden. So kann zum Beispiel ein Ungleichgewicht zwischen den Botenstoffen Serotonin und Noradrenalin auftreten, wodurch die Impulse, die das Gehirn bekommt, nicht mehr übertragen werden können.

Hierdurch besteht die Gefahr, dass eine Depression wegen eines niedrigen Blutdrucks entsteht. Natürlich ist aber niedriger Blutdruck nicht der alleinige, mögliche Auslöser für Depressionen, man geht davon aus, dass immer mehrere Umstände zusammen kommen, die eine solche Erkrankung hervorrufen. Besonders häufig sind psychische Hintergründe und die Lebensumstände des Betroffenen nicht in Ordnung, aber auch körperliche Krankheiten wie Parkinson, Schilddrüsenunterfunktion, Tumore oder Hormonstörungen können für die Depression verantwortlich sein. Ob die Depression ein Zeichen von niedrigem Blutdruck ist oder eine andere Ursache besteht, sollte am besten mit dem Facharzt besprochen werden.

 

 


Was tun bei Depression wegen niedrigem Blutdruck?

 

Die Depression an sich entsteht nicht allein durch niedrigen Blutdruck, daher muss zunächst Ursachenforschung betrieben werden. Hierfür eigenen sich neben den körperlichen Untersuchungen auch therapeutische Maßnahmen, die oftmals helfen können. Hilfreich ist es außerdem, allgemeine Maßnahmen gegen den niedrigen Blutdruck zu unternehmen, so sollte sich der Patient möglichst viel bewegen, viel trinken, sich gesund ernähren und hin und wieder Kaffee oder schwarzen Tee trinken, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Ansonsten ist es möglich, dass eine Behandlung mit einem Antidepressivum notwendig ist, um die Depressionen in den Griff zu bekommen. Bei kleineren depressiven Verstimmungen ist das jedoch meist nicht von Nöten.2

 

 

 

Achtung IconHinweis:
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte suchen Sie als Betroffener einen spezialisierten Arzt auf, der Sie zu diesem Thema fachmännisch berät!

 

 

 

 

1 Vgl. internisten-im-netz.de / Herz & Psyche

2 Vgl. apotheken-umschau.de/ Depressionen Ursachen