Morgendlicher Schwindel durch niedrigen Blutdruck

 

morgendlicher SchwindelMorgendlicher Schwindel ist eines der typischen Zeichen bei zu niedrigem Blutdruck. Patienten kennen das Problem: Wer nach dem Aufwachen zu ruckartig aufsteht, der muss sich nach dem Aufstellen erst einmal wieder hinsetzen, da die kleinen Pünktchen vor den Augen und der Schwindel die Beine wackelig werden lassen. Nach einer kurzen Zeit verschwindet das Symptom und der Alltag kann beginnen. Morgendlicher Schwindel entsteht, wenn das Gehirn im Liegen etwas weniger durchblutet wird. Generell liegt die Ursache für niedrigen Blutdruck in einer unzureichenden Menge Blut, die vom Herzen durch den Körper gepumpt wird, die Kapazität der Blutgefäße wird nicht voll ausgeschöpft.

 

 

 
Wie erkenne ich, was morgendlicher Schwindel bedeutet?

 

Morgendlicher Schwindel kann, muss aber nicht mit niedrigem Blutdruck zusammenhängen. Typisch ist es bei niedrigem Blutdruck, dass der ganze Kreislauf relativ lange braucht, um morgens richtig „in Gang“ zu kommen. Selbst, wenn nach dem Schwindel das Aufstehen gelungen ist, sind Betroffene oft eine Zeit noch nicht richtig wach, fühlen sich noch schlaff und müde und brauchen eine Zeit, bis sie voll leistungsfähig sind. Morgendlicher Schwindel in Kombination mit solchen Symptomen kann durchaus ein Anzeichen für niedrigen Blutdruck sein.

Typisch ist außerdem, dass der Schwindel nicht nur morgens, sondern auch tagsüber auftritt, wenn ein schneller Positionswechsel des Körpers geschieht, zum Beispiel beim Aufschnellen aus der Hocke, beim Bücken oder auch beim schnellen Aufstehen von der Couch oder vom Stuhl. Hinzu kommen oft Beschwerden wie Sehstörungen (Flimmern, Punkte vor den Augen), Benommenheit, Kopfschmerzen und Ohrensausen. Nicht selten neigen Patienten mit niedrigem Blutdruck auch an Ohnmachtsanfällen. Begleitet werden diese Symptome typischerweise von Herzrasen, Schweißausbrüchen, Blässe und kalten Händen. Morgendlicher Schwindel und der Schwindel beim generellen Positionswechsel entsteht dadurch, dass das Blut in den Beinen versackt und die Gefäße sich nicht schnell genug zusammen ziehen.

 
Morgendlicher Schwindel bei niedrigem Blutdruck – Was tun?

 

Morgendlicher Schwindel kann durch ein paar einfache Tricks behandelt werden. Das ist ratsam, da morgendlicher Schwindel bei niedrigem Blutdruck zur Gefahr werden kann, da je nach Ausprägung des Schwindels auch eine Ohnmacht und dadurch Stürze verursacht werden können. Bei einer schweren Schwindelattacke kann der Betroffene die Kontrolle über die Muskulatur verlieren und sich beim Hinfallen verletzen. Daher empfiehlt es sich, bereits vor dem Aufstehen ein Glas Wasser zu trinken und sich immer nur langsam aufzusetzen. Generell sollte bei Verdacht auf niedrigen Blutdruck ein Arzt aufgesucht werden.1

 

 

 

Achtung IconHinweis:
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte suchen Sie als Betroffener einen spezialisierten Arzt auf, der Sie zu diesem Thema fachmännisch berät!

 

 

 

 

1 Vgl. .apotheken-umschau.de / Schwindel