Niedriger Blutdruck durch vermindertes Flüssigkeitsvolumen

 

vermindertes Fluessigkeitsvolumen niedriger BlutdruckEin niedriger Blutdruck kann durch ein vermindertes Flüssigkeitsvolumen entstehen. Dieses kommt unter verschiedenen Umständen zustande. So kommt es zum Beispiel zu einem verminderten Flüssigkeitsvolumen, wenn Blutungen nach außen oder nach innen stattfinden. Dies gilt auch für Frauen mit sehr starker Periode. Dadurch ist nicht mehr genügend Blut vorhanden, um den Blutkreislauf optimal fortzuführen, sodass der Blutdruck absinkt.

Ebenso kann sich bei einem Schock oder bei einem Kreislaufkollaps die Blutmenge vermindern, wodurch sich die Gefäße der weniger lebenswichtigen Organe zusammenziehen, damit die wichtigen Organe wie Herz und Gehirn weiterhin ausreichend versorgt werden können („Zentralisation“). Ein vermindertes Flüssigkeitsvolumen kommt außerdem durch einen Flüssigkeitsmangel zustande. Ein solcher Flüssigkeitsmangel entsteht zum Beispiel durch lang andauernden Durchfall oder ebensolches Erbrechen.

 

 

Wie niedrigen Blutdruck durch vermindertes Flüssigkeitsvolumen erkennen?

 

Es gibt Momente, die typisch dafür sind, dass ein vermindertes Flüssigkeitsvolumen zu einem niedrigen Blutdruck führt. Die Gefahr besteht hier durch einen extremen Abfall des Blutdrucks, der zu Kreislaufproblemen und Ohnmachtsanfällen führen kann. Letztlich ist aber das Absinken des Blutdrucks in oben genannten Situationen für uns Menschen lebensnotwendig, da so die Versorgung der lebenswichtigen Organe auch in Gefahrensituationen gesichert ist. Wenn also ein vermindertes Flüssigkeitsvolumen der Auslöser für niedrigen Blutdruck ist, wird der Arzt anhand der Vorgeschichte bereits die Ursache dafür erkennen. Im Zweifel wird eine körperliche Untersuchung Aufschluss geben, ob innere oder äußere Blutungen stattfinden.

 

Niedrigen Blutdruck durch vermindertes Flüssigkeitsvolumen verhindern

 

Den Abfall des Blutdrucks durch vermindertes Flüssigkeitsvolumen in entsprechenden Situationen zu verhindern ist nicht immer möglich. Wichtig ist zum Beispiel, bei lang anhaltendem Durchfall oder Erbrechen immer auf genügend Flüssigkeitszufuhr zu achten, damit der Körper nicht austrocknet. In Schocksituationen oder beim Kreislaufkollaps lässt sich ein niedriger Blutdruck kaum verhindern, da er das Überleben auf diese Weise sichert. Blutungen im Körper sollten baldmöglichst gestoppt werden, während Frauen mit starker Periode eventuell Medikamente einnehmen müssen, wenn dadurch Beschwerden entstehen. Eine so entstehende Blutarmut kann weitreichende Folgen haben. Generell ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, wenn man häufiger niedrigen Blutdruck bemerkt. Dieser kann die richtige Therapie verordnen.

 

Niedriger Blutdruck als Zeichen für vermindertes Flüssigkeitsvolumen?

 

Generell ist ein Flüssigkeitsmangel im Körper zu vermeiden, wenn man ein vermindertes Flüssigkeitsvolumen verhindern möchte. Wer oft zu wenig trinkt, kann darauf entweder mit Bluthochdruck oder mit zu niedrigem Blutdruck reagieren – empfehlenswert ist keine der Störungen. Daher ist das Trinken von Wasser oder ungesüßten Tees wichtig, um ein vermindertes Flüssigkeitsvolumen zu verhindern. Um den Körper insgesamt fit und gesund zu halten, empfiehlt sich eine ganzheitlich gesunde Lebensweise.

Dazu gehört eine gesunde und ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln. Wer hin und wieder unter Kreislaufschwächen leidet, sollte sich angewöhnen, Übungen für den Blutdruck zu machen. So kann es helfen, sich stets nur langsam nach dem Liegen oder Bücken aufzurichten oder morgens Wechselduschen zu nehmen.1

 

 

 

Achtung IconHinweis:
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte suchen Sie als Betroffener einen spezialisierten Arzt auf, der Sie zu diesem Thema fachmännisch berät!

 

 

 

 

1 www.apotheken-umschau.de, Niedriger Blutdruck, Zugriff: 21.11.2013.